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Bestattungssoftware kostenlos – gibt es das wirklich? Ein ehrlicher Überblick

Wer nach kostenloser Bestattersoftware sucht, ist meistens preissensibel – nicht sparsam. Dieser Artikel zeigt was kostenlos wirklich bedeutet, wo die Grenzen liegen und warum 39 Euro im Monat günstiger sein können als kostenlos.

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Bestattungssoftware kostenlos – gibt es das wirklich? Ein ehrlicher Überblick
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Founder and product manager of Nagori.de - the SaaS solution for funeral homes.

Die Suche nach kostenloser Bestattungssoftware ist verständlich. Wer einen Betrieb führt, schaut auf die Kosten. Und gerade kleinere Bestattungsunternehmen fragen sich zu Recht: Muss das wirklich Geld kosten?

Die kurze Antwort: Es gibt tatsächlich eine kostenlose Option. Aber wie so oft im Leben steckt der Teufel im Detail.

Dieser Artikel erklärt ehrlich was kostenlose Bestattersoftware kann, wo ihre Grenzen liegen – und warum eine günstige moderne Lösung für viele Betriebe langfristig die bessere Wahl ist.


Die einzige wirklich kostenlose Bestattersoftware: Alamida

Alamida bezeichnet sich selbst als die erste und einzige kostenlose Branchenlösung für Bestatter und gibt an, dass bereits einige Hundert Unternehmen ihr vertrauen. Das ist bemerkenswert – und verdient Respekt.

Was Alamida leistet:

  • Sterbefallverwaltung und Vorsorgen anlegen

  • Über 40 vorgefertigte Formulare und Ausdrucke

  • Artikelverwaltung und Rechnungsstellung

  • Läuft auf Windows, Mac und Linux

  • Keine Registrierung, keine Datenweitergabe

Die Verwendung verpflichtet zu nichts – keine Registrierung, keine Werbung, keine Erfassung persönlicher Daten. Das ist in einer Welt voller versteckter Kosten und Datenhändler tatsächlich ungewöhnlich.

Wo Alamida an seine Grenzen stößt:

Die Kostenfreiheit gilt allerdings nur für die Einzelplatzvariante der Version 6.5. Für die neuere Version 7 und/oder mehrere Arbeitsplätze werden externe Lizenzgebühren für FileMaker fällig – mit etwa 55 Euro pro Monat und Benutzer.

Das bedeutet konkret: Sobald ein zweiter Mitarbeiter mit der Software arbeiten soll, wird Alamida kostenpflichtig. Und nicht zu knapp.

Weitere Einschränkungen die im Alltag spürbar werden:

  • Lokale Installation – die Daten liegen auf der Festplatte des PCs, nicht in der Cloud. Wer unterwegs vom Smartphone oder Tablet auf einen Sterbefall zugreifen will: nicht möglich.

  • Kein professioneller Support – Alamida ist kein kommerzielles Projekt. Alle Beteiligten leisten ihren Beitrag unentgeltlich. Support erfolgt ausschließlich per E-Mail, in der Regel abends.

  • Keine automatischen Updates – neue Versionen müssen manuell heruntergeladen und installiert werden.

  • Keine DSGVO-konforme Cloud – Datensicherung liegt in der Verantwortung des Betreibers.

Alamida ist ein ehrliches, von Enthusiasten entwickeltes Werkzeug. Für Einzelbestatter die gerade anfangen und ein knappstes Budget haben, ist es eine legitime Option zum Einstieg.

Aber für einen Betrieb der professionell arbeiten will und wächst, zeigen sich die Grenzen schnell.


Warum "kostenlos" bei Software selten wirklich kostenlos ist

Es gibt eine alte Regel in der Softwarewelt: Wenn du nicht für das Produkt bezahlst, bist du das Produkt. Das gilt für Alamida ausdrücklich nicht – hier steckt echte Idealismus dahinter.

Aber es gilt für eine andere Kostenkategorie die oft übersehen wird: die versteckten Kosten der Selbstverwaltung.

Wer eine lokal installierte Software betreibt, trägt selbst Verantwortung für:

  • Datensicherung – täglich, zuverlässig, wiederherstellbar

  • Updates – manuell, bei jedem Gerät einzeln

  • IT-Support bei Problemen – eigener Aufwand oder externer Dienstleister

  • Datenschutz – DSGVO-konforme Verarbeitung und Dokumentation liegt beim Betreiber

Im Schnitt spart eine moderne Bestattungssoftware 2–3 Stunden pro Sterbefall. Wenn diese Zeitersparnis durch Verwaltungsaufwand rund um die Software selbst wieder aufgefressen wird, ist der Gewinn schnell dahin.


Was eine moderne cloudbasierte Lösung anders macht

Der entscheidende Unterschied zwischen einer kostenlosen Desktop-Software und einer modernen cloudbasierten Lösung liegt nicht im Funktionsumfang – sondern in der Art wie man arbeitet.

Cloudbasierte Software bedeutet:

  • Daten sind von überall abrufbar – vom Büro, vom Smartphone, aus der Überführung heraus

  • Backups laufen automatisch im Hintergrund – kein manuelles Sichern nötig

  • Updates werden eingespielt ohne dass man etwas tun muss

  • DSGVO-konforme Verarbeitung auf deutschen Servern ist bereits gewährleistet

  • Kein IT-Aufwand – der Anbieter kümmert sich um alles

Und der entscheidende Punkt für preissensible Betriebe: Moderne Bestattersoftware muss nicht teuer sein.


Was Nagori kostet – und was dafür geboten wird

Nagori ist nicht kostenlos. Das sagen wir offen. Aber Nagori ist der günstigste professionelle cloudbasierte Anbieter auf dem deutschen Markt.

Ab 39 Euro im Monat bekommt ein Einzelbestatter:

  • Vollständige Sterbefallverwaltung in der Cloud – von überall abrufbar

  • Checklisten mit Fälligkeitsdaten und Warten-Status pro Aufgabe

  • Kostenvoranschläge erstellen und per Klick in Rechnungen umwandeln

  • Kalender mit automatischer Anzeige fälliger Aufgaben

  • Dokumentenverwaltung mit Upload und Download

  • PDF-Export für Rechnungen und Kostenvoranschläge

  • DSGVO-konform, gehostet auf deutschen Servern

  • Automatische Backups – kein eigener Aufwand

  • Persönlicher Support – kein Ticketsystem

Zum Vergleich: Ein einziger Anruf beim Steuerberater kostet mehr als ein Monat Nagori.


Die ehrliche Entscheidungshilfe

Alamida (kostenlos) Nagori (ab 39 €/Monat)
Preis kostenlos (Einzelplatz) ab 39 €/Monat
Cloud / Mobil ❌ lokal installiert ✅ von überall
Mehrere Nutzer kostenpflichtig (FileMaker) ab 79 €/Monat
Automatische Backups ❌ manuell ✅ automatisch
DSGVO-konforme Cloud ✅ deutsche Server
Professioneller Support ❌ nur abends per E-Mail ✅ persönlich
Automatische Updates ❌ manuell ✅ automatisch
Kostenvoranschlag eingeschränkt
Sofort nutzbar ohne Installation

Fazit: Kostenlos oder günstig – was ist klüger?

Wer wirklich null Euro ausgeben kann oder will und als Einzelperson arbeitet, für den ist Alamida ein solider Einstieg. Das Projekt verdient Respekt.

Wer aber ernsthaft digitalisieren will – mit Mobilzugriff, automatischen Backups, DSGVO-konformer Cloud und echtem Support – der stellt schnell fest: Der Unterschied zwischen kostenlos und 39 Euro im Monat ist kleiner als der Unterschied im Komfort und in der Verlässlichkeit.

39 Euro im Monat sind 1,30 Euro pro Tag.

Weniger als eine Tasse Kaffee. Und deutlich weniger als die Zeit die man mit manuellen Backups, IT-Problemen und Mobilitätsverzicht verbringt.

Digitalisierung muss nicht wehtun. Und sie muss nicht teuer sein.


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Aktuell suchen wir Bestattungsunternehmen die Nagori kostenfrei testen und mit ihrem Feedback helfen die Software weiterzuentwickeln. Interesse?

nagori.de